Aus der Ratssitzung vom 26.04.2012
Unsere Stellungnahmen zu den Abschlüssen von Kanal- und Wasserwerk

 
 

Stellungnahme der FWG-Fraktion zum Jahresabschluss 2010 – KANALWERK

Beim Jahresabschluss des Kanalwerkes ist insgesamt eine positive Entwicklung erfolgt. Das war insofern nicht schwer, da der Planansatz bei 0 € lag und der Gewinn im Vergleich zum Jahr 2009 (~ 730.000,00 €) zwar nur ~ 380.000,00€ beträgt- die Gründe dafür wurden uns erläutert – doch liegen wir immer noch mit rd. 91.000,00 € über dem erforderlichen Mindestgewinn.

Die Zinseinnahmen sind von rund 100.000,00 € auf 64.000,00 € zurückgegangen. Die Zinsaufwendungen belaufen sich auf rund 450.000,00 €. Hier schlagen wir eine Überprüfung der vorzeitigen Ablöse von Darlehen vor, damit wir, wenn möglich, schneller von dem hohen Zinsaufkommen herunter kommen.
Die Bilanzsumme beläuft sich am Stichtag, wie vorgetragen, auf rund 25 Mio.€. Das Eigenkapital beträgt ca. 8 Mio. €, das sind ca. 31% der Bilanzsumme, was eine angemessene Eigenkapitalausstattung des Werkes bedeutet. Interessant ist hier für uns - gerade vor dem Hintergrund der anstehenden Fusionsverhandlungen mit der VG Wachenheim- wie sich die dortige Situation darstellt. Deshalb wäre es vorteilhaft, hier entsprechende Unterlagen zur Verfügung gestellt zu bekommen. 
Wir bedanken uns bei den Mitarbeitern der VG-Werke und der Verwaltung für ihre geleistete Arbeit und werden der Empfehlung des Bau-und Werkausschusses und dem Beschlussvorschlag der VG-Verwaltung zustimmen. 


Stellungnahme der FWG-Fraktion zum Jahresabschluss 2010 – WASSERWERK

Beim Jahresabschluss des Wasserwerkes wurde ein erfreuliches Ergebnis erzielt. Der Jahresgewinn beläuft sich hier nach Prüfung durch das beauftragte Institut auf  ~ 28.500,00 € im Gegensatz zum Vorjahr (~ 9.050,00€).
Die Gewinnsteigerung hängt damit zusammen, dass weniger betriebliche Aufwendungen gezahlt werden mussten und ein Rückgang bei der Konzessionsabgabe und Minderungen beim Materialaufwand zu verzeichnen waren. Investitionen erfolgten hauptsächlich in die Erstellung von Hausanschlüssen und in das Leitungsnetz in der „Obergasse“ in Ruppertsberg.

Zusätzlich zu diesem ganzen Zahlenwerk kann man auch noch erwähnen, dass der Brunnen Röderstal nach wie vor nicht Betrieb ist, weil eine latente Gefahr besteht, dass Kolibakterien aus Abwasseranlagen in der Umgebung in den Brunnen gelangen können.

Insgesamt sind lt. Prüfbericht zum Zustand und der Entwicklung des Wasserwerkes z.Zt. keine Risiken erkennbar. Einziger Unsicherheitsfaktor ist aktuell die geplante Einführung der Liberalisierung der Wasserversorgung. Wie diese Marktöffnung und dieser Wettbewerb aussehen soll, ist nämlich z.Zt. noch unklar.

Die FWG-Fraktion wird der Empfehlung des Werkausschusses folgen und dem Beschlussvorschlag der Verwaltung zustimmen. Auch hier bedanken wir uns bei allen Mitarbeitern der Werke und der Verwaltung für ihre geleistete Arbeit.